Mittwoch, 20. April 2016

Wochenende in Bildern 16./17. April 2016

So, dieses Wochenende will ich mal wieder fleißig Bilder machen. Das Wochenende denkt sich aber: nee, lass mal. Wenn du Bilder machen willst, dann bin ich halt doof. Ich versuche sogar, noch doofer zu sein, als das letzte Wochenende. Here we go:

Samstagmorgen. Der Sohn ist seit Donnerstag nicht richtig fit. Irgendein fiebriger Infekt, der grad heftigst rumgeht. Freitag war er also schon zu Hause und lag am Nachmittag mit 39,7 °Fieber auf dem Sofa, so kenne ich das von ihm gar nicht. Dazu kommt in 24 Stunden 4 Mal heftigstes Nasenbluten, so dass ich am Samstagmorgen doch beim ärztlichen Notdienst anrufe, eigentlich nur um zu hören, ob ich zu den gängigen Dingen bei Nasenbluten noch was machen kann. Aber sie sagen, dass sie ihn doch gerne sehen wollen. Also gut. Ich will mal nicht meckern, wir sind ja recht gut durch die Krankheitssaison gekommen, da geht einmal noch kinderärztlicher Notdienst auch.

Nebenbei bemerkt: ich bin dieses Wochenende natürlich Strohwitwe, der Mann ist im Norden auf einer Konfirmation. Also mit beiden Kindern los, sprich mit einem Kind unnötigerweise in die Superdupervirenundbakterienhölle. Als wir ankommen, ist es zum Glück relativ ruhig, so dass wir schnell wieder weg sind.

Auf dem Weg vom Parkhaus ins Krankenhaus übergibt sich der Sohn erstmal gepflegt und ist danach wegen dem ganzen Mist tatsächlich so schlapp und matt, dass wir kaum in den Warteraum kommen. Vielleicht doch ganz gut, dass wir gefahren sind. Eine andere Diagnose stellen kann der Arzt auch nicht, aber ihm die Angst wegen des vielen Bluts nehmen.

Zur Pflege des Näschens gibt es ein bisschen Nasensalbe.

Symbolbild aus dem Warteraum.


Wieder zu Hause legt sich der Sohn direkt aufs Sofa und schläft erstmal für 10 Minuten ein.


Derweil gebe ich der Tochter ihre heißgeliebten Bügelperlen und organisiere den Rest des Tages. Zum Glück ist sie heute Nachmittag gemeinsam mit ihrer liebsten Freundin zum Geburtstag eingeladen, und die Mama der Freundin bietet an, dass sie schon vorher zu ihnen kommen kann. Puh, Nachmittag gerettet.


Der Sohn wacht wieder auf und bittet um eine Brühe. Die bleibt auch drin, und es geht ihm zusehend besser.


Nachdem wir die Tochter ins Freiburger Rieselfeld gebracht haben, verbringen der Sohn und ich den Nachmittag dann eben nochmal daheim. Zwischendurch wird etwas geknabbert...


..und er macht ein bisschen Mathe Hausaufgaben.


Dann spielen wir eine Partie Mühle. Kennt ihr alle eigentlich die Mühle-Regel "Lass das Kind gewinnen"?! Nein? Ich auch nicht. Aber der Sohn. Drama, weil er nicht gewinnt....


Irgendwann beruhigt er sich wieder. Wir holen das Schwesterchen ab. Als wir wieder in die Wohnung wollen, lässt sich der Schlüssel nicht im Schloss drehen. Aber was erwarte ich auch noch von dem Tag? Nach diversen Versuchen mit Öl und so weiter rufe ich den Schlüsseldienst. Eine knappe Stunde und immerhin nur 49 Euro später sind wir in der Wohnung. Ich kapituliere. Vernunft weg, Pommes für die Kinder und Bier für mich her. Auch der Sohn isst wieder, schon mal nicht schlecht.


Sonntagmorgen: ich wache auf und merke, dass es mich jetzt auch erwischt hat. Was für eine Freude!

Die Kinder sind munter, die Tochter spielt Gitarre auf einem Sitzkissen. Nachdem mein ganzes Bargeld gestern Abend für den Schlüsseldienst draufging, denke ich erst, dass ich jetzt noch nicht mal mehr Geld habe für ein paar Sonntagsbrötchen. Aber ha: Schwimmtasche, da finden sich noch ein paar Euro. Ich kratze also das restliche Kleingeld und meine gesamte Kraft zusammen und gehe zum Bäcker, der zum Glück im Nachbarhaus ist.


Das Wetter ist mehr als trostlos. Es regnet ununterbrochen, so wie schon die ganze Nacht.


Da es mir zunehmend schlechter geht, holen sich die Kinder Playmobil ins Wohnzimmer. Na ja, so wirklich effektiv ist das auch nicht, als ich versuche, mich auf's Sofa zu legen, streiten sie halt direkt vor meiner Nase. Gibt es eigentlich noch andere Geschwisterkinder, die so dermaßen gar nicht miteinander spielen können? Das würde mich echt mal interessieren, da ich es hier von anderen Müttern immer nur anders höre. Hier geht das echt nur absolut selten, und dann auch nur, wenn die Tochter Lust hat, sich vom Bruder rumkommandieren zu lassen :-/


Zumindest die Playmos haben heute mal endlich einen anderen Berg zu befahren mit ihrer Gondel und stellen sich brav an.


Mit Katz' und Dachs in der Seilbahn :)


Ich versuche es mit dem Erholen, aber es läuft nicht gut...


Irgendwann kapituliere ich und schmeiße die Glotze an. Da ich für heute Nachmittag noch Kinokarten für den kleinen Maulwurf habe, gibt es zur Einstimmung schon mal: den kleinen Maulwurf!


Am frühen Nachmittag dope ich mich mit Ibuprofen und wir laufen zur Straßenbahn.


Der Film (bzw. sind es mehrerer kleine Episoden) ist ganz süß und den Kindern gefällt es gut. Ich hangel mich so durch. Auf dem Rückweg müssen wir noch die Dreisam begutachten, die heute wegen des Dauerstarkregens richtig Hochwasser hat.


Ganz schön krass - natürlich finden sich wie immer ein paar Idioten, die meinen, mit ihren Fahrrädern über den überschwemmten Gehweg fahren zu müssen, was zu einem großen Drama beim Sohn führt, der das auch machen will und nicht versteht, wie extrem dämlich das ist.


Zu Hause gehen die Kinder in die Badewanne, danach schmeiße ich ein Hörbuch in den DVD Player und koche ein paar Nudeln.


Ich bin unglaublich froh, als die Kinder endlich im Bett liegen und ich mich auch ins Bett legen kann, vorher geht es auch für mich noch in die heiße Badewanne.

Etwas später als sonst war das der Bericht unseres Wochenendes. Ich hänge mich doch noch schnell an bei Susanne von Geborgen Wachsen, wo schon viele andere Blogger ihre Wochenenden zeigen.

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