Montag, 28. März 2016

Wochenende in Bildern 26./27. März 2016

Eigentlich verdient dieses Wochenende gar keinen Post. Die Laune und das Benehmen der Kinder war sowas von abgründig, dass ich da eigentlich gar nicht mehr dran denken möchte. Aber na ja na gut, wir waren ja unterwegs und ich habe diverse Bilder gemacht und, ach, was soll's. Dafür mogle ich ein bisschen und fange schon Freitag an. Ist ja Karfreitag und somit auch so eine Art Wochenende.
 
Wir starten am Karfreitag morgens Richtung Würzburg. Das war nämlich mein Geburtstagsgeschenk an den Mann im letzten Jahr, ein Wochenende in der Stadt am Main, in der wir knapp zwei Jahre gelebt haben.
 
Das Unglück nimmt seinen Lauf, als wir ankommen und es fröhlich vor sich hinregnet. Wir haben den Kindern die Roller eingepackt, damit es nicht zu Motzerei wegen Laufen kommt. Diese Rechnung geht zum Glück auch auf.
 
Wir checken im Hotel ein und gehen erstmal frühstücken. Symbolbild der geparkten Roller im Regen.
 
 
Die Kinder wärmen sich mit Kakao.


Es regnet und regnet. Nicht so sehr, dass man gar nicht raus kann, aber unangenehm ist es schon. Wir ziehen trotzdem etwas durch die Gegend.

Große (kurzzeitige) Freude bei den Kindern, weil es hier ein Bier mit einem kleinen Kauz drauf gibt. Yo, über ein Bier tät ich mich jetzt auch freuen. Gern auch ohne Kauz.


Am Rande des Marktplatzes..
 

... und ein verregneter Blick zur Festung Marienberg. Dort oben gibt es übrigens (im Sommer bei gutem Wetter) ein ganz wunderbares Weinfest...
 

Blick auf den Main, Regen, Regen...


Irgendwann geht der Mann mit dem Sohn noch eine Runde Straßenbahn fahren, die Tochter und ich hauen uns auf's Hotelbett und glotzen Ice Age. Da stelle ich dann auch fest, dass das Hotel einen Pool hat (man hätte sich ja auch vorher informieren können), wie viel einfacher wäre der Tag wohl verlaufen, wenn wir Badesachen dabei gehabt hätten... Haben wir aber nicht.

Später treffen wir uns in einer Pizzeria in der Gegend. Dort erobern die Playmo-Girls mit ihren Langhaarpferden eine Riesenweinflasche.


Samstagmorgen: das Wetter ist deutlich besser. Die Stimmung trotzdem noch mies bei den Abkömmlingen. Wir treffen uns mit Freunden zum Frühstück, die wir seit knapp 6 Jahren nicht gesehen haben, trotzdem ist es, als ob es alles gar nicht so lange her ist. Ein paar schöne Stunden am verkorksten Wochenende!
 
Nach dem Frühstück laufen wir auf die alte Mainbrücke, die Kinder bewundern ein Schiff in der Schleuse.
 

Die Erwachsenen gehen eine Runde auf Rotling bzw. Aperol Sprizz. Kann man mal machen, das.
 

Auf dem weiteren Weg durch die Stadt sehen wir eine altbekannte Figur, hier leider etwas überklebt. Die war damals an vielen Ecken zu sehen und der Mann und ich freuen uns :)


Im Juliusspital besorge ich mir, obwohl ich nicht so der Sekttrinker bin, zwei Flaschen rosa Secco. Der ist nämlich verdammt gut und gehört jetzt ganz allein mir, jawohl.


Am Nachmittag kommt mehr und mehr die Sonne raus und die Stimmung steigt. Nicht zuletzt durch das Eis.


Blick auf den Dom.


Im Biergarten kann man dann schon ganz toll sitzen, die Kinder flitzen etwas rum und sind erträglicher.


Abends essen wir beim Mexikaner, hier haben der Mann und ich früher eher Cocktails getrunken ;) Der Sohn freundet sich mit einem Barkeeper an und darf alkoholfreie Cocktails testen und selbst shaken. So cool! Das absolute Highlight!


Da nach dem Essen die Stimmung endlich gelöster ist, bleiben wir noch eine Weile unterwegs, die Kinder düsen mit den Rollern durch die Gegend.
 

Hier ist die absolut beste Rennstrecke in ganz Würzburg, auf den neuen Pflastern fahren die Roller wie auf Schienen :)


Endlich im Hotel lesen wir noch etwas vor. Das Buch "Ostern im Möwenweg" haben wir aus der Bücherei, es kommt bei beiden Kindern sehr gut an.


Sonntagmorgen: nach dem Frühstück im Hotel vertreten wir uns noch kurz die Beine vor der Rückfahrt.


Unterwegs treffen wir einen tollen Briefkasten!


Und dann geht es wieder Richtung Freiburg. Zu Hause angekommen packen wir schnell aus, dann gehe ich zuerst eine Runde laufen. Rauf auf den Schlossberg und locker Richtung Herdern runtertraben.


Danach ist der Mann dran und ich gehe mit den Kindern ein bisschen nach draußen. Der Sohn möchte es noch einmal mit den Inlinern versuchen, und ich stelle mich auch nach ca. 15 Jahren mal wieder drauf, urgs. Fahren geht, anhalten ist halt schwer ;)


Aber man glaubt es kaum: nachdem ich dem Sohn noch einmal eindringlich empfohlen habe, nicht nach einer Minute gleich wieder aufzugeben, wenn es nicht auf Anhieb klappt, bekommt er den Bogen tatsächlich so langsam raus und ist natürlich total stolz, als er es schafft, einige Meter zu fahren.


Der Rest des Sonntags verläuft unspektakulär, und somit geht dieser Bericht zwar mit einem Tag Verspätung, aber immerhin, noch rüber zu Susanne Mierau von Geborgen Wachsen -  da solltet ihr übrigens dieses Mal unbedingt auch vorbeischauen, denn da gibt es dieses Mal supersüßen Newborn-Content!

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