Donnerstag, 12. November 2015

12 von 12 im November

Sehr ruhig war es hier in den letzten zwei Wochen. Zu ruhig. Aber so ist es eben manchmal. Letzte Woche hatte der Sohn eine Woche Herbstferien, in denen ich natürlich nicht frei hatte, sondern drei Tage zwischen Arbeit und Ferienbetreuung gehetzt bin inklusive eines einstündlichen Besuchs des Sohns bei mir im Büro, an den anderen beiden Tagen habe ich versucht, Haushalt, ein einigermaßen nettes Ferienprogramm und ein total gelangweiltes Ferienkind untern einen Hut zu bringen. Irgendwie bin ich noch etwas unzufrieden mit dem Gedanken, dass das jetzt die nächsten Jahre so laufen wird, man könnte auch sagen: das gefällt mir nicht.
 
Dann mein wunderbar vorbereiteter Blogpost zum letzten Wochenende in Bildern, der mir dann aber kurz vor Schluss nicht gespeichert wurde. Hätte ich veröffentlichen wollen, hätte ich alles noch einmal schreiben müssen. Am Sonntagabend, als ich eigentlich dachte, ich sei schon fertig, hatte ich irgendwie keine Lust mehr dazu. Und da ich mich durch das Bloggen auch definitiv nicht stressen lassen will, immerhin ist es ja mein Freizeitvergnügen, gab es auch wieder kein Wochenende in Bildern.
 
(*zwischenspeichern*)
 
Aber heute, heute! Heute ist der 12. des Monats, der Tag, an dem viele Blogger in zwölf Bildern festhalten, was sie den Tag über so treiben. Tatsächlich schaffe ich es, gleich morgens dran zu denken. Also, los geht's, in der Hoffnung, dass dieses Mal alles gut geht ;)
 
Der Sohn beim Frühstück. Der Mann hat ein altes Handy mit Ladekabel ausgegraben. Das findet grad größtes Interesse beim Sohn.
 

Heute Abend haben wir Martinsumzug vom Kindergarten. Ich stelle schon mal vier Becher bereit, die ich nachher nicht vergessen darf. Sonst können wir keinen Punsch trinken.
 
 
Ich bringe den Sohn in die Schule (erste Stunde, hetz, hetz) und die Tochter in den Kindergarten. Es ist kalt draußen, aber es scheint ein schöner Tag zu werden. Nur gerecht so, letztes Jahr sind wir im Regen Laterne gelaufen.

 
Obwohl ich heute noch so unglaublich viel auf dem Schirm habe, drehe ich eine Runde und gönne mir tatsächlich noch einen Kaffee. Mit diesem Bild grüße ich im Übrigen @MaraKolumna ganz herzlich ;))


Zu Hause packe ich das Altglas ein. Auch am Altglascontainer hat man in Freiburg eine schöne Aussicht!


Ich kaufe in Ruhe ein (hurra!) und besorge auch noch das Geburtstagsgeschenk für den Sohn. Mal sehen, ob er aus diesem Paket mehr aufbauen wird, als die Straßenbahn ;)
 

Als ich wieder heim komme, erwartet mich eine "Überraschung": knapp 1,5 Jahre, nachdem ich das erste Mal ein x Seiten langes Formular ausgefüllt und zur Rentenversicherung geschickt habe, haben die meine aus irgendwelchen Gründen fehlenden Kindererziehungszeiten bearbeitet und eingeloggt. Immer noch genervt von der Langsamkeit total überrascht, wie flott das doch ging erledige ich den finalen Anruf, in dem ich bestätigen soll, dass meine Kinder jetzt und in der nächsten Zeit hier wohnen und von mir erzogen werden. Hm, das mit der Erziehung ist halt so eine Sache. Ausziehen werden die in den nächsten Jahren aber vermutlich noch nicht.


Oh, ich muss ja für heute Abend noch drölfzig Martinsbrötchen backen. Also gut, Hefeteig ansetzen und dem ein warmes Plätzchen zum gehen suchen. Das ist nicht schwer, denn die Sonne scheint wunderbar ins Wohnzimmer.


Zum Mittag gibt es heute Vollkorntoastbrötchen mit veganer Kräuterstreichcreme, Räuchertofu und Kresse. Lecker!
 

Dann sind auch die Martinsbrötchen fertig. Dieses Mal sind sie gut gelungen, sehen gut aus und schmecken auch gut.
 

Ich treffe mich um 16 Uhr mit einer anderen Mama aus dem Elternbeirat im Kindergarten in der Küche.

Die Köche waren so toll und haben uns alles rausgestellt, so dass wir nur noch unsere Zutaten für Punsch und Glühwein rübertragen müssen und gleich loslegen können mit dem kochen. Zwischenzeitlich trifft der Sohn auch ein, der hat sich heute das erste Mal allein aus der Kernzeitbetreuung auf den Weg zum Kindergarten gemacht und hat das auch, bis auf dass er sein Schloss für den Roller unterwegs verloren hat /o\ gut gemeistert.
 

Nach einer kurzen Vorführung in der Kirche laufen wir los. In der Dunkelheit ist es schwer zu fotografieren, wenn man nur die Handykamera hat, aber vielleicht bekommt man ja doch einen Eindruck: die (relativ große) Gruppe teilt sich an der Dreisam, und je eine Hälfte läuft auf der einen, die andere auf der anderen Seite. Das ist sehr schön und stimmungsvoll, wenn man auf der anderen Seite jeweils die ganzen Lichter sieht.
 

Nach dem Umzug gibt es Martinsbrötchen, ein Feuer im Hof und ein bisschen Zusammensein. Ich schenke mit drei anderen fast die komplette Zeit Glühwein und Punsch aus, schaffe es grad mal, einen halben Becher Glühwein selbst zu trinken, aber trotzdem ist es sehr schön. Ich merke einfach, dass solche Sachen leichter werden, je älter die Kinder sind. Der Mann war auch dabei, aber die Kinder sind auch teilweise da so durch die Gegend geflitzt und haben sich wirklich gut verhalten.

Nach einem anstrengenden, aber schönen Tag liegen die zwei jetzt im Bett, und ich werde jetzt auch nur noch diesen Post hochladen und dann wohl auch bald folgen. Morgen ist ja auch wieder ein Tag...

Aber vorher geht alles auf jeden Fall zu Caro von draußennurkännchen, wo auch alle anderen 12 von 12 zu finden sind - wie jeden Monat!

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