Freitag, 25. September 2015

Die erste Woche als Schulkind

Heute hat der Sohn sie schon hinter sich, die erste Woche als Schulkind!
 
Ich glaube ich kann behaupten, dass der Start ganz erfolgreich war. Er hat eine unglaublich sympathische Klassenlehrerin, zwei Jungs aus dem alten Kindergarten sind in seiner Klasse, erste Kontakte zu anderen Kinder scheinen auch schon geknüpft zu sein.
 
Die Betreuung an der Schule beginnt morgens um 7.30 Uhr. Das passt ganz gut in unseren Tagesablauf, denn an den Tagen, an denen er zur zweiten Stunde um 8.35 Uhr Unterrichtsbeginn hat, kann er vorher noch dort hingehen und ich kann wie gewohnt ins Büro, anderweitig wäre ich fast eine Stunde später da. Ich habe das Gefühl, dass ihm das ganz gut gefällt, so kann er den Tag dort langsam starten und dann entsprechend in die Klasse gehen. Wie das alles läuft, wenn er ab nächster Woche zweimal zu ersten Stunde um 7.45 Uhr da sein muss, da bin ich mal gespannt - nur mit ihm wäre das kein Problem, aber die kleine Schwester bemüht sich grad redlich, morgens einen pünktlichen Aufbruch zu boykottieren. Wie auch immer...
 
Mittag isst er jeden Tag in der Betreuung, und das ist auch wirklich gut, denn die Tochter isst ja auch im Kindergarten, und ansonsten hätte ich wieder das Problem, dass einer um 14 Uhr noch nicht gegessen hat, das ging eine ganze Zeit im alten Kindergarten so.
 
An den Tagen, an denen ich arbeite, geht er nach dem Mittag in die Hausaufgabenbetreuung. Da werden dann zum Glück die Hausaufgaben auch gemacht. Ich habe schon von diversen Nachmittagsbetreuungen gehört, in denen das nicht der Fall ist, und das wär dann ja mal richtig doof, wenn er sich abends noch hinsetzen müsste. So aber können wir dann nach Schule bzw. Kindergarten auch noch etwas unternehmen. Sicher kommt es irgendwann mal, dass etwas nicht geschafft wurde, aber das kriegen wir dann irgendwie hin, ich denke, der Großteil wird grundsätzlich erledigt sein.
 
Überhaupt scheint es ihm in der Betreuung gut zu gefallen, und das ist ein schöner Pluspunkt, denn natürlich gab, gibt und wird es sie immer geben, die Eltern, die, weil sie nicht arbeiten, ihre Kinder pünktlich zum Mittag nach Hause holen, und die nichts besseres zu tun haben, als allen anderen ein schlechtes Gewissen zu machen ;)) (Ich betone AUSDRÜCKLICH, dass das nicht ALLE tun, aber doch schon einige ;) )
 
Gestern hat er seine Hausaufgaben das erste Mal zu Hause gemacht. Das ist alles noch relativ überschaubar, und er hat es auch ganz gut gemeistert. Er gehört ja zu den wenigen Kindern, die noch fast gar nichts schreiben können und sich auch relativ schwer tun mit allem, was mit malen, zeichnen und Stiften zu tun hat. Dafür war es wirklich gut, er hat sich sehr bemüht!
 
 
Was auch sehr faszinierend ist, ist die Tatsache, dass er anscheinend einen relativ großen Sprung in Sachen Selbstständigkeit (und auch selbstständig sein wollen!) gemacht hat. Ich habe ihn jetzt zweimal morgens mit dem Roller schon vor fahren lassen. Irgendwann soll er natürlich komplett allein zur Schule gehen. Der Schulweg ist auch nicht weit, aber er muss durch ein relativ zugeparktes Wohngebiet, über eine Straße, die von Radfahrern sehr stark und vor allem sehr schnell befahren wird, dann noch über eine größere Straße mit der Straßenbahn in der Mitte.
 
Zweimal habe ich ihn vorgeschickt mit dem Auftrag, so weit zu fahren, wie er es schafft und es sich zutraut, maximal bis zu der größeren Straße mit der Straßenbahn. Beide Male hat das gut geklappt, wobei das größte Risiko glaub ich wirklich die Fahrradstraße ist, die schauen da nicht rechts und nicht links /o\
 
Am Mittwoch wollte er dann noch vom Kindergarten allein mit dem Roller ins Einkaufszentrum fahren, das durfte er auch, da muss er über keine Straße. Da ich mit dem Auto unterwegs war, haben wir uns dann in der Tiefgarage getroffen, und er war total stolz, dass er das geschafft hat!


Alles in allem war das ein schöner Start, der weitaus besser verlief, als ich erwartet hatte. Here's for more to come ;)

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