Mittwoch, 11. Februar 2015

Schulanfang in Sicht

Gestern Abend war ich auf dem Infoabend der Grundschule, die der Sohn ab September diesen Jahres besuchen wird. Ich war gespannt und neugierig, da ich über die Schule bisher eher wenig wusste. Dass der Sohn eine staatliche Schule besuchen wird, steht für uns bisher außer Frage. Ich habe keine Probleme mit dem deutschen Schulsystem bzw. sehe grad unseren Sohn momentan dort ganz gut aufgehoben. Mal sehen, wie sich das Ganze dann im wahren Leben entwickelt.

Auf jeden Fall - Infoabend in der Schule, deren Bezirk wir angehören. Praktischerweise wohnt bei uns im Haus eine Familie mit einem Mädchen, welches auch dort eingeschult wird, mit denen habe ich mich gemeinsam auf den Weg gemacht. Praktisch deshalb, weil ich den Weg wohl allein gefunden hätte, aber wenn dann zwei Kinder aus demselben Haus starten, dann kann man ja vielleicht mal so Dinge machen, wie gemeinsam den Schulweg üben oder sich anderweitig unterstützen.

Der Abend wurde von einem Musikstück des Kinderorchesters eingeleitet - niedlich! Die haben das ganz toll gemacht.  Dann gab es ein paar allgemeine Informationen zu Konzept, Unterricht, Klassen-/ Schülerzahl, Gestaltung des Schulalltags etc.. Momentan gibt es in jeder Jahrgangsstufe 4 Klassen à 21-27 Kinder, das finde ich ja sogar noch relativ übersichtlich. Die Klassen sind altershomogen, ein Plus aus meiner Sicht. In vielen Schulen gibt es mittlerweile altersgemischte Familienklassen, aber das würde ich für den Sohn nicht favorisieren. Zu viel Ablenkungspotential, und ich glaube, dass er sich besser fühlen wird mit Gleichaltrigen, die alle dasselbe lernen (Anmerkung: ich habe natürlich noch keine persönlichen Erfahrungen mit dem Familienklassenkonzept gemacht, aber mein Bauchgefühl rät mir einfach ab).

Es wurde auch angesprochen, was die Kinder können sollten und welche Kompetenzen sie mitbringen sollten. Ein Punkt, der mich sehr beruhigte, denn hier hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Kinder ihren Namen schreiben können MÜSSEN bei der Einschulung, und noch so ein paar Dinge, die der Sohn momentan noch nicht kann (und ja, er kann tatsächlich noch nicht seinen Namen schreiben, aber laut Aussage von gestern Abend lernen die Kinder das dann in der Schule - so, wie ich es erwarte ;)). Aber Dinge, wie sich selbst die Jacke an und ausziehen, das kann er natürlich. Außerdem hat er ein sehr gutes Sprachgefühl, kann die Silben von Wörtern immer richtig mitklatschen,  und das soll schon einmal eine gute Voraussetzung sein

Danach konnten wir die Räumlichkeiten besichtigen und - für Berufstätige nicht unwichtig - mit den Trägern der Betreuungseinrichtungen sprechen. Es gibt einen Hort und eine Kernzeitbetreuung. Gerüchten nach soll der Hort besser sein, ist aber komplett ausgebucht. Ich hab dann mal die Tochter für das Schuljahr 2018/2019 auf die Liste gesetzt (aktuell Platz 4)... Aber gut, in der Kernzeitbetreuung werden wir einen Platz bekommen. 

Am Freitag bzw Samstag ist dann schon die offizielle Schulanmeldung, und dieser große Schritt "Einschulung" ist wieder ein Stückchen näher gerückt.

Alles in allem habe ich ein gutes Gefühl bei der Schulwahl und denke, der Sohn wird das schon machen. Er wird es aufgrund seiner Persönlichkeit sicher nicht so leicht haben, wie einige andere, aber das wird schon. Zumindest äußert er im Moment ab und zu, dass er sich auf die Schule freut - und das ist doch gut!

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