Montag, 16. Februar 2015

Keine Glücksmomente dieses Mal

Montag ist ja eigentlich Glücksmomente-Tag auf Pias Blog, aber ich setze dieses Mal aus.

Die letzte Woche war einfach nicht die beste. Die Tochter war die ganze Woche irgendwie schlapp. Da sie aber keine Symptome hatte, die auf irgendeinen Infekt hingewiesen hätten, war sie regulär im Kindergarten und auch ansonsten unterwegs, was auch im Grunde gut lief.

Freitag musste ich sie vom Kindergarten abholen, da sie sich dort hingelegt hatte und müde war. Sie sagte auch was von Ohrenschmerzen, somit bin ich doch lieber noch bei der Kinderärztin vorbeigefahren. Status: alles etwas gerötet, aber noch unauffällig. Dafür 39,3° Fieber in der Praxis. Das ist ja schon mal nicht ohne.

Samstag kam es dann doch noch: Trommelfelldurchbruch. Der Besuch beim Notdienst ergab einen auf Streptokokken a positiven Test. 


Wartebereich beim Kinderärztlichen Notdienst - ich musste ganz schön was einkaufen.. ;)
 

Verschrieben bekam sie InfectoCillin. Das haben wir ihr dann am Abend und am nächsten Morgen mit großer Mühe eingeflößt - es kam einfach immer so viel wieder raus, dass ich schon gar nicht mehr wusste, welche Menge sie jetzt genommen hat. Und ganz ehrlich: ich konnte sie verstehen. Bei Medikamenten, die genommen werden müssen (und das kommt hier zum Glück nur selten vor) gibt es kein Pardon, das wissen die Kinder auch. Das muss so. Aber DAS war wirklich ekelig. Eine sehr unangenehme Mischung aus süß und bitter. Ich nahm mir schon vor, am Montag bei der Haus-Kinderärztin nach einer Alternative zu fragen, wollte deshalb ungern noch einmal den Notdienst belämmern (wobei ich mir im Nachhinein so überlege, dass ich das ruhig hätte tun können, war ja wichtig, die Einnahme).

Aber hey, so ein Glück: ich musste eh noch einmal den Weg in die Notfallpraxis einschlagen, denn - der Sohn klagte beim Frühstück plötzlich über "ein bisschen Halsschmerzen, und wenn ich gähne, dann tun die Ohren so weh". Mit einem Streptokokken positiven Kind daheim wittert die gewiefte Mutter natürlich gleich Gefahr im Verzug. Und so war es dann auch, auch der Sohn eindeutig positiv.

Glück im Unglück: einer Freiburgs nettester Kinderärzte (in dessen Praxis wir nicht sind, unsere neuen sind auch echt super!!) hatte Dienst, ich habe immer wieder das Glück, ihn dort zu treffen. So wurde der Termin einigermaßen angenehm, abgesehen von der Wartezeit mit zwei quengeligen Kindern im völlig überfüllten Wartebereich. Und ein neues/anderes Antibiotikum für die Tochter haben wir auch bekommen, das wird jetzt auch ohne Proteste geschluckt.


Beide Kinder bekommen dasselbe Präparat, nur in unterschiedlichen Stärken, so dass ich mir das jetzt gut merken muss, welche Spritze wem gehört ;) Der Sohn monierte allerdings die Farbe - nächstes Mal lieber in blau (wie war das mit der Rosahellblaugendersache?!).

Den heutigen Tag haben wir einigermaßen rumbekommen. Doof für den Sohn, der schon wieder topfit war, die Tochter war noch etwas schlapp. Aber heute war halt noch einmal Pause angesagt. Morgen darf der Sohn wieder gehen. Die Tochter eventuell Mittwoch, mal sehen, wie es ihr morgen geht.

Und ich mache mich jetzt auf die Suche nach Glücksmomenten für den Glücksmomentbeitrag am nächsten Montag...

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