Dienstag, 17. Februar 2015

Das rote Kreuz...

... hing die letzten Tage definitiv an unserer Tür.

Der Sohn konnte heute wieder in den Kindergarten. Zum Glück, räusper. Es ist auch doof, ich verstehe es. Er war gestern schon wieder fit wie eh und je, aber dieser Tag Pause musste noch sein. Der Stimmung hier bei uns zu Hause tat es nicht so gut, aber nun ja.

Die Tochter habe ich lieber noch nicht wieder in den Kindergarten geschickt. Zwar war/ist sie im Grunde auch schon wieder auf dem Damm, aber ein bisschen Erholung sollte sie schon noch haben.

Es gab heute morgen ein mittelgroßes Drama (Mantra *ich-sollte-mich-freuen-dass-sie-so-gerne-da-hin-gehen*ommmm*ommmm*), aber die Entscheidung erwies sich insofern als gut, als dass sie ca. zwei Stunden nach dem Aufstehen auch noch anfing, zu husten wie nichts Gutes. Das kennen wir ja eigentlich schon, aber im Laufe des Tages wurde der Husten so heftig, dass ich heute Abend doch lieber noch einmal den Kinderarzt aufgesucht habe, um sie abhören zu lassen. Die Bronchien waren tatsächlich frei, das hätte ich dieses Mal nicht gedacht.

Jetzt heißt es also, diesen doofen Hustenreiz so gut, wie es geht zu bekämpfen. Inhalieren, viel trinken, und grad liegt sie im Bett mit diversen Schüsseln heißem Wasser im Zimmer, um die Luft zu befeuchten und ist endlich, endlich eingeschlafen, nachdem sie heute Mittag noch nicht einmal im Auto schlafen konnte vor lauter Husten, die arme kleine Motte.

Der Tag an sich war okay. Nachdem der Schreck, dass sie nicht in den Kindergarten gehen durfte überwunden war, hat die Tochter es glaube ich sogar ganz gut gefunden, mal wieder mit Mama allein durch die Gegend zu ziehen - und das war ja drin, da sie ja eigentlich fit war. Wir sind also zum Einkaufen gefahren. Besonders toll war es, als sie bei Karstadt ein Kleid sah, das ihr gefiel und dann tatsächlich statt "Mama, so ein ssssickes Kleidchen mussu mir mal kaufen!" sagte "Mama, so ein sssickes Kleidchen mussu mir mal nähen!" Sehr süß! 


Wir haben bei Starbucks noch einen Kaffee /Milchschaum getrunken und dann zu Hause Feuerwehr gespielt. Sie war der Feuerwehrmann, ich der Brand. So viel dazu ;) Ach, und ein Playmobilmännchen, von dem sie mir mitteilte, dass das Matthias sei, musste auch des Öfteren gerettet werden.

(Matthias)

Am Nachmittag waren wir auf dem Spielplatz, als es dort zu kalt wurde, hat die herzallerliebste Anne uns Asyl gegeben, bis wir uns auf den Weg zum Kinderarzttermin machen konnten.

Ich hoffe auf eine ruhige Nacht und reduzierten Husten am nächsten Morgen, dann darf sie wieder gehen. Wenn nicht, dann gibt es noch einen Mama-Tochter-Tag.

Und dann hoffe ich, dass ich das rote Kreuz bald wieder von unserer Tür entfernen darf!

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