Sonntag, 9. November 2014

Jetzt geht's ins Wasser!

Meine Kinder gehen gerne ins Schwimmbad. Ich eher nicht so, aber die Vorteile sind einfach unschlagbar: Kinder haben dort ihren Spaß, sind danach sauber und grundsätzlich totmüde - grad gestern haben hier beide Kinder nach dem freitäglichen Schwimmbadbesuch bis um 8 Uhr, in Worten ACHT Uhr geschlafen. Voll gut.

Thema ist hier aber schon seit Längerem, dass der Sohn schwimmen lernen sollte. In zwei Wochen wird er sechs, da wird es Zeit. Nicht allein wegen des Alters, ich finde es einfach grundsätzlich wichtig, sehr wichtig oder eher unabdingbar, dass Kinder schwimmen lernen. Es muss ja nicht jeder darauf hinarbeiten, baywatchmäßig durch die Fluten zu flitzen, aber allein schon zur Minimierung des Unfallrisikos sollte jedes Kind schwimmen lernen.

Die Schwimmkurse sind notorisch überfüllt, aber jetzt war es dann soweit, der Sohn konnte in die erste Schwimmstunde starten. Ziel des Kurses ist es, dass sich die Kinder aus eigener Kraft über Wasser halten und den Beckenrand aus einiger Distanz erreichen können. Klingt doch schon mal nach nem guten Plan.

Der Sohn hat im Sommer mal ein paar Schnupperstunden gemacht, war sehr begeistert und wollte unbedingt schnell schwimmen lernen. Jetzt hielt sich die Begeisterung nach der ersten Stunde in Grenzen. Grund: "Mama, das war anstrengend, kann ich jetzt erstmal ein paar Wochen Pause machen?!" Ähm, nein. 

Vor der zweiten Stunde folgte dann erst noch einmal ein kleines Sohn-Mama-Gespräch. Wir haben uns auf die Wichtigkeit des Schwimmen Könnens geeinigt. Ich mag es gar nicht, wenn Kinder zu irgendwelchen Freizeitaktivitäten quasi gezwungen werden, und er kann, so bald er einigermaßen schwimmen kann auch gerne so weiter üben und muss keine Kurse besuchen, aber wie bereits gesagt, wenn wir regelmäßig schwimmen gehen wollen ist es einfach unerlässlich.

Die zweite Stunde war dann plötzlich doch gut. Jedes Mal, wenn ich mal vom Babybecken, in dem ich mit der Tochter geplanscht habe, rübersah, sah er sehr motiviert aus und hat alles mitgemacht. Überhaupt hatte ich schon nach den Schnupperstunden im Sommer das Gefühl, dass er wesentlich sicherer im Wasser war. Angst hatte er ja noch nie, aber so wirkte es noch souveräner. Nach dem Kurs erzählte er, dass es ihm Spaß gemacht habe. Also, alles im grünen Bereich. 

Freitag geht es weiter. 

Die Tochter wäre im Übrigen sofort mit zum Schwimmkurs gegangen und hat bisher jedes Mal unter der lautstarken Behauptung, sie sei ja auch schon vier (Anmerkung: stimmt nicht, sie ist zwei) und somit alt genug protestiert...

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