Montag, 28. Juli 2014

Abschied nehmen

Morgen ist es leider soweit: für den Sohn wird es die letzte Musikstunde bei unserer heiß geliebten "Musiklehrerin" sein, sie wird in ein paar Monaten nach Ecuador auswandern. "Musiklehrerin" in "" deshalb, weil das natürlich kein Unterricht in dem Sinne war, zumindest habe ich es nie so empfunden. Auch der Begriff  "musikalische Früherziehung" ist nicht so ganz meiner, das klingt so streng, und die Kinder haben immer einen solchen Spaß in diesen Stunden gehabt. Aber vielleicht, oder ganz bestimmt, ist es auch das, was ihr mit ihrer mitreißenden Art einfach immer gut gelungen ist, nämlich den Kindern Spaß an Musik zu vermitteln.
 
Meine Kinder (und mich) hat sie ein paar Jahre begleitet, um so schwerer fällt uns allen der Abschied. In den letzten Tagen hieß es dann Fotos machen, Karte basteln, Geschenk besorgen, schmissigen Text für die Karte überlegen usw. Was schenkt man einem Auswanderer zum Abschied? Möglichst nichts Großes ;) Somit haben wir uns für einen Gutschein für das Restaurant Süden in Freiburg/Vauban entschieden.
 
 
 

Zusätzlich erwartet uns Eltern dann morgen noch eine kleine Vorführung der Kinder - da beim Sohn das Ganze schon seit einiger Zeit ohne Eltern läuft, bin ich sehr gespannt.
 
Ich würde mich freuen, wenn meine Kinder auch weiterhin in Berührung mit Musik bleiben. Für mich selber war und ist Musik immer sehr wichtig, und zumindest beim Sohn sehe ich da wirklich ein gewisses Talent. Momentan ist er noch sehr davon überzeugt, dass er bei NIEMANDEM anders Musik machen möchte, als bei seiner bisherigen Musiklehrerin. Und da wir im Oktober den Kindergarten wechseln, womit genug Neues auf die Kinder zukommt, und ich auch noch nicht weiß, wie es dann Ende des Jahres/Anfang des nächsten Jahres mit meinen Arbeitszeiten aussieht, macht es nicht viel Sinn, jetzt nach etwas anderem zu suchen. Vielleicht gut, dass erstmal alles etwas sacken kann.
 
Sehr erfreulich am heutigen Tage war die Tatsache, dass die liebe ringelmiez Geburtstag hat (ja, ich find das gut ;)!) und wir zwei Stündchen schön zusammen auf der Terrasse des Café Vlenz gesessen haben - beide Kinder in der Betreuung, und ich habe richtig gemerkt, dass es mir mal ganz gut getan hat, einen Vormittag lang abzuschalten und nicht von einem Termin zur nächsten Verpflichtung und/oder umgekehrt zu hetzen.. 
 

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